Leseprobe
Liebe Leserinnen und Leser, in diesem Buch erfahren Sie vom Schicksal einer einfachen russischen Frau, ihres Mannes, ihrer Eltern und Kinder in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wieviel ist über diese Zeit mit ihren Wirren und Schrecken schon erzählt worden! Trotzdem wurde noch längst nicht alles gesagt, was der Nachwelt überliefert werden müsste. Und wie wichtig ist es, dass gerade heute noch Weiteres gesagt wird! Hass und Kriege haben damals mit roher Gewalt das Leben vieler Millionen Menschen beschädigt oder zerstört. Jedes Schicksal ist eine Geschichte für sich, doch viele der Geschichten sind sich ähnlich. Der sibirische Schriftsteller Alexander Donskich stützt sich in seiner Novelle auf Erkenntnisse aus vielen Jahren Untersuchung der Stalinschen Willkürherrschaft. Mit Opfern, die wie durch ein Wunder am Leben geblieben sind, hat er selbst gesprochen oder korrespondiert. Und sogar mit Henkern. Die allerdings fühlten sich nicht als Henker, sondern als überzeugte „Kämpfer für die Sache Lenins und Stalins“. Als die betagte Hauptheldin zu Anfang der 1950-er Jahre von ihrem Leben in Gottes Welt erzählt, sagt sie zu ihrer jungen Zuhörerin: „Es gibt in Russland, so sehr sie uns auch bedrängen und quälen, immer wieder gute Menschen. Daran kannst du glauben, Katjuscha, so schwer es dir manchmal auch sein mag ...“ Hören wir also ihre ganze Geschichte! Aus dem Russischen von Peter Dehmel ISBN: 9783-3944934-24-2 94 Seiten. Format: 12x19; 7,95 Euro Univers-Verlag, Imprint von Dr. E. Plaksina Verlag www.elena-plaksina-verlag.eu Rezensionen: http://www.asphaltspuren.de/
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